Das neue
Tanklöschfahrzeug

Lange haben wir auf diesen Tag gewartet. Am 28.03. ging es für 3 Kameraden von uns nach Mühlau bei Chemnitz. Dort im Produktionswerk von Ziegler ist unser neues Tanklöschfahrzeug TLF 20/40 SL fertig gestellt worden.
Schon am 14.02 sind die drei Kameraden nach Mühlau gefahren um sich über den aktuellen Stand des Fahrzeugbaus und letzten Besprechungen bezüglich der Beladung und Umbauten abzusprechen. Allein diese Tour war schon ein Erlebnis. Die 464 km von Gützkow nach Mühlau stellten sich doch länger dar als sie wirklich waren. Am 28. März begann der Tag für Wehrführer Uwe Rieck bzw. die beiden Maschinisten Robert Wernicke und Thomas Buth um 6 Uhr morgens im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Gützkow. Dort erwartete sie der Außendienstmitarbeiter Herr Meyer um mit ihnen nach Mühlau zu fahren. Um 10 Uhr waren sie endlich da. Nach kurzen Blicken auf das Werksgelände und einem Frühstück sahen sie unser neues Schmuckstück. Bevor es aber Richtung Heimat ging, wurde nochmal detailliert die Beladungsliste durchgegangen.
Diverse Formulare und Unterschriften mussten gegeben werden. Wehrführer Uwe Rieck achtete besonders darauf, da es mit nachträglichen Reklamation auf Grund der Entfernung schwierig werden könnte. Letzte wichtige feuerwehrtechnische Geräte wurden verladen.
Ein technische Einweisung durfte natürlich auch nicht fehlen. Immerhin befinden sich jetzt 4800 Liter Wasser und und ca. 500 Liter Schaum sofort einsatzbereit aufdem Fahrzeug. Diese können je nach Gebrauch über die Schlauchanschlüsse in Schläuche gegeben werden oder über den neuen, auf den Dach befindlichen Wasser- und Schaumwerfer, mit 1600 oder 800 Liter in der Minute, abgegeben werden. Im Gegensatz zu der guten alten Technik auf dem TLF W50 (Bj. 1977) eine ganz schöne Umstellung auch für Gruppenführer T. Buth. Nach dem dies auch geschafft war, keine weiteren Fragen mehr bestanden und die allerletzten Formulare unterschrieben waren übergab uns Herr Meyer feierlich und symbolisch den Schlüssel. Voller Stolz nahm Wehrführer Rieck ihn entgegen. Schon fast auf dem Weg zurück nach Gützkow fiel Uwe Rieck doch noch etwas auf. Ein Druckfehler fiel ihm, ins Auge. Aber auch das kleine Problem wurde schnell behoben. Um ca. 16. Uhr ging es dann für die drei Kameraden endlich zurück in Richtung Heimat. Nach ca. 6 Stunden stand das Fahrzeug dann endlich auf seinem, vorher bereitgestellten Platz in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Gützkow.
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