Feuerwehr verschenkt
Rauchmelder

Jeden Monat verunglücken rund 40 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Die jährlichen Folgen in Deutschland: Rund 500 Brandtote, 5.000 Brandverletzten mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.
Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in der Wohnung.
Schon seit fast drei Jahren setzten sich Philipp Folgmann und Franz Michael Bittner von der FFW Gützkow für den Brandschutz ein. Jedes Jahr bringen Sie spielerisch den 2. Klässlern der Peenetalschule Gützkow den richtigen Umgang in einem Brandfall bei, wie man die Feuerwehr richtig ruft und wie man richtig mit dem Feuer umgeht um Brände z.B. in der Wohnung zu vermeiden.
Um weiter, auch über die Grenzen der Grundschulkinder hinaus auf das Thema Brandschutz aufmerksam zu machen, haben sich die Jung´s dieses Jahr noch etwas ganz besonderes ausgedacht. "Trotz Rauchmelderpflicht sind immer noch 2/3 der Haushalte ohne Rauchmelder ausgestattet" so Philipp Folgmann. Dagen will das Team aus Gützkow ansteuern Franz M. Bittner weiter: "Wir vom Brandschutzteam Gützkow möchten noch in diesem Jahr einem Verein, einer gemeinnützigen Institution oder einer sozial schwachen Familie aus Gützkow, Owstin oder Lüssow einmal komplett kostenlos mit Rauchmeldern auszustatten..." so der Plan der beiden. Zusammen mit dem Landesfeuerwehrverband MV und der Feuerwehr Gützkow starten sie das Projekt: Mit Sicherheit durchs Leben!. Gerade in der Weihnachtszeit steigen die Brandeinsätze der Feuerwehr durch zusätzlich vergessenen brennenden Kerzen und Lichterketten etc enorm. Wer das genau sein wird, wollten sich die beiden noch nicht festlegen.
Falls Sie jemanden kennen der vielleicht schon mal einen Schicksalsschlag durch ein Feuer hatte, ein Verein oder eine Familie die sich Rauchmelder nicht leisten können, melden sie sich einfach mit Ihrer Geschichte bis zum 10. Dezember beim Brandschutzteam Gützkow. Mail:
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oder per Post:
Freiwillige Feuerwehr Stadt Gützkow Stichwort: Rauchmelder August-Bebel-Straße 41 17506 Gützkow
Franz M. Bittner: "Wir würden uns sehr über ein paar Tipps sehr freuen. So finden wir den richtigen Weg, den Rauchmelder zu übergeben und bei der Montage zu helfen“.
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